GANZHEITLICHE MEDIZIN AM GENDARMENMARKT

PRAXIS für INTEGRALE MEDIZIN, FUNKTIONELLE MEDIZIN und STRESSMEDIZIN
DR. PETRA STALP

Kleine Schnecke

Darmsanierung

"Symbiose", d.h. Zusammenleben verschiedenartiger Organismen zu beider - oder wechselseitigem Nutzen; man kennt das hinreichend: die Kletterpflanze auf dem Baum oder ein Tier, das ein zweites "Huckepack" mit sich herumträgt.

Was aber hat das mit uns zu tun? Wir haben einen Mikrokosmos in uns, der von uns abhängig ist und von dem wir abhängen. Geht es ihm gut, geht es uns gut und umgekehrt.

Die Rede ist von unserer Darmflora (Mikrobiom), die sich als lebendiges Organ und echtes Ökosystem begreifen lässt:

Sie wiegt ca. 250g und hat bis zu zehnmal mehr Mikroorganismen als unser Körper Zellen. Ein Drittel des Stuhls besteht aus Mikroben; mindestens 400 Arten besiedeln unseren Darm und sie verbrauchen bis zu 10 % der verzehrten Kalorien. Auf Stress reagiert die Darmflora hyperempfindlich; sie kann sich innerhalb von Stunden völlig verändern. Ihre Hauptaufgabe scheint vor allem in der Aufrechterhaltung eines intakten Immunsystems zu liegen, nebenbei ist sie aber auch noch Lieferant für Vitamine, Aminosäuren, Hormone, Wachstumsfaktoren und Abwehrstoffe gegen Krankheiten.

Wir haben also allen Grund, pfleglich mit ihr umzugehen und ein gestörtes Gleichgewicht unserer Darmflora unbedingt ernst zu nehmen. Die Wiederherstellung dieses Gleichgewichts bezeichnet man als Symbioselenkung.

Gestört werden kann es durch Antibiotika (die ja nicht nur die schädlichen Mikroorganismen angreifen), durch Umweltgifte inner- und außerhalb unserer Nahrung, durch Darminfektionen und Stress.

Die Normalisierung der Darmflora erreicht man durch spezielle therapeutische Verfahren, z.B. mittels der Colon-Hydro-Therapie..

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