GANZHEITLICHE MEDIZIN AM GENDARMENMARKT

PRAXIS für INTEGRALE MEDIZIN, FUNKTIONELLE MEDIZIN und STRESSMEDIZIN
DR. PETRA STALP

Kleine Schnecke

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie  (nach Prof. von Ardenne)

Für alle Lebensvorgänge in unserem Körper wird Energie benötigt, deshalb sind auch Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden an ein hohes Energiepotential gebunden. Aber nur wenn genügend Sauerstoff vorhanden ist, kann unser Organismus aus den Nährstoffen optimal Energie gewinnen.

Fehlt jedoch Sauerstoff, so fehlt auch Energie!
Weil wir Sauerstoff nicht speichern können, sind wir zeitlebens auf eine kontinuierliche Zufuhr angewiesen. Dies geschieht mit Hilfe der Atmung aus der Umgebungsluft. In der Lunge tritt der Sauerstoff in das Blut über und wird durch das Herz-Kreislauf-System an Gewebe und Organe herangeführt. Feinste Blutgefäßbahnen (die Kapillaren) verteilen den Sauerstoff an die Zellen, in denen durch biologische Oxidation energiereiche Stoffe entstehen.

Wie zeigen sich Sauerstoff-Defizite?
Wenn Sie sich müde, abgeschlagen, lustlos und schlapp fühlen und es Ihnen schwer fällt, sich zu konzentrieren oder Sie fast alles aufregt, wenn Sie spüren, dass Sie ein Gefühl der Kraftlosigkeit und des Leistungsabfalls haben, immer dann können erste Anzeichen für beginnende Sauerstoff - Defizite vorliegen. Außerdem vergrößert sich die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten. Ist der Sauerstoffmangel ausgeprägter, stellen sich sauerstoffmangelbedingte Schmerzen ein.

Sauerstoff- und Energiedefizite sind die Ursache für eine Reihe von Erkrankungen.
Bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Beschwerdebildern kann die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie sehr gute Dienste leisten (s. Anlage). Aber ihre Wirkung ist nicht an bestimmte Krankheiten gebunden. Die Gesundheit, die Vitalität, die Leistungskraft und das Wohlbefinden eines jeden Menschen kann von der Sauerstoff-Mehrschritt-Anwendung profitieren.

Vorsorgen mit Sauerstoff ist also ein wertvoller Beitrag, um gesund, vital und leistungsfähig zu bleiben. Je regelmäßiger, desto wirksamer, zumal wir mit zunehmendem Alter weniger Sauerstoff aufnehmen, weil sich schon natürlicherweise die Leistungsfähigkeit von Lunge, Herz und Kreislauf verringert.

- Sauerstoff kann die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bei starkem Dauerstress im höheren Lebensalter stärken.
- Sauerstoff kann Konzentrationsschwächen und dem Nachlassen der Merkfähigkeit entgegenwirken.
- Sauerstoff kann Ihnen helfen, Befindlichkeitsstörungen im höheren Lebensalter zu mildern.
- Sauerstoff kann Sie unterstützen, natürliche Abwehrkräfte zu mobilisieren.

Durchführung der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie:
Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie vollzieht sich in drei Schritten und unterscheidet sich damit deutlich von anderen Sauerstoff-Therapien:

1. Schritt:
Vorbereitung des Organismus auf die Optimalversorgung des Organismus mit Sauerstoff durch die Gabe von Vitalstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

2. Schritt:
Inhalation von hochkonzentriertem Sauerstoff, der zur Verstärkung der Wirkung in einem Spezialgerät ionisiert wird. Die Inhalation erfolgt über hygienische Einwegmasken.

3. Schritt:
Verbesserung der Durchblutung des Gesamtorganismus durch Bewegungsübungen und geistige Tätigkeit während der Therapie.

Wichtigste Indikationen für eine Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie
- Durchblutungsstörungen (cerebral, peripher, kardial)
- Herzrhythmusstörungen
- Blutdruckregulationsstörungen (Hypertonie)
- Atemwegserkrankungen inkl. Bronchialasthma
- begleitende Krebstherapie, Krebsnachsorge
- allgemeine Schwächezustände des Immunsystems (Krankheitsanfälligkeiten)
- Tinnitus - Retinopathien - migränoide Kopfschmerzen / Clusterkopfschmerz
- Schwächen und Beschwerden des höheren Lebensalters einschließlich altersbedingte Abnahme
  der Denk-, Merk- und Reaktionsfähigkeit
- Gesundheitsvorsorge

Fachbezogene Zusatzindikationen für eine Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie:

Dermatologie
chronisch-allergische Irritationen
chronisch-entzündliche Affektionen (z.B. Furunkulose)
Ulcus cruris

Gynäkologie
prämenstruelles Syndrom
chronisch-entzündliche Affektionen (z.B. Adnexitis, klimakterische Beschwerden)
Tumorerkrankungen
Operationsvorbereitung

HNO
Tinnitus
Hörsturz
chronisch-entzündliche Affektionen der NNH

Innere Medizin
Angina pectoris, d.h. Durchblutungsstörungen des Herzens (z.B. als Infarktprophylaxe)
Rehabilitation bei Zustand nach Herzinfarkt
belastungsinduzierte Extrasystole
chronisch arterielle Verschlusskrankheit
Morbus Raynaud
Niereninsuffizienz (Dauerdialyse)
Colitis
Decubitus ( einschließlich Prophylaxe)

Neurologie I Psychiatrie
depressive Verstimmungszustände
chronische cerebrovaskuläre Insuffizienz
chronische Neuritiden / Neuralgien
Encephalomyelitis disseminata (Multiple Sklerose)
Störungen im mental-konzentrativen Bereich
migränoide Kopfschmerzen / Clusterkopfschmerz

Ophthalmologie
Makuladegeneration u. a. Retinopathien
überhöhte Photosensibilität
Diabetes-Folgeschäden
beginnendes Glaukom
Tumorerkrankungen (Begleittherapie)

Urologie
chronisch-entzündliche Affektionen (z.B. chronische Prostatitis)
Potenzprobleme
Tumorerkrankungen (Begleittherapie)
Operationsvorbereitung.

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