GANZHEITLICHE MEDIZIN AM GENDARMENMARKT

PRAXIS für INTEGRALE MEDIZIN, FUNKTIONELLE MEDIZIN und STRESSMEDIZIN
DR. PETRA STALP

Kleine Schnecke

Schröpf-Behandlungen

Das Schröpfen gehört zu den ausleitenden Verfahren und geht bereits auf die Zeit der Römer und Griechen sowie das alte Ägypten und Indien zurück. Im klassischen Griechenland wurde das Schröpfen so geschätzt, dass die Schröpfglocke zum Symbol des Arztes wurde.
Das Schröpfen bietet die Möglichkeit, direkt auf so genannte Verschlackungen, d.h. Störungen der Reflexpunkte und -areale, einzuwirken, sie zu beheben und die Selbstregulation des Körpers anzuregen.
Mittels Schröpfgläsern, in denen ein Unterdruck erzeugt wird, strebt man eine Ausleitung von Schadstoffen über die Haut an. Hierbei kann es durchaus zu Hämatomen ("blauen Flecken") oder petechialen Blutungen (kleinsten punktförmigen Blutungen unter der Haut) kommen, die nach einigen Tagen wieder verschwunden sind und keinen Grund zur Beunruhigung darstellen.

Man unterscheidet drei unterschiedliche Schröpfverfahren:
- das trockene Schröpfen
- das blutige Schröpfen
- die Schröpfmassage

Generell gilt, dass beim Schröpfen über Hautzonen Heilreize ausgeübt werden, die schmerzlindernd und allgemein durchblutungsfördernd wirken, die das Immunsystem aktivieren sowie Verhärtungen im Haut- und Unterhautgewebe lösen.

Beim unblutigen Schröpfen werden gläserne Schröpfköpfe entlang der Reflexzonen auf den Rücken des Patienten gesetzt. Das dabei entstehende Vakuum weitet die Blutgefäße - das Blut kann verstärkt fließen, Stoffwechselfunktionen in diesen Arealen werden gefördert, eine Krampflösung wird erreicht (Energiezufuhr, Yang - Verstärkung und so Verbesserung des energetischen Gleichgewichts).

Beim blutigen Schröpfen, das an bestimmten schmerzhaften Punkten des Rückens erfolgt, werden bestimmte Mengen gestauten Blutes durch vorheriges Einritzen der Haut entzogen, wodurch ebenfalls eine Verbesserung des Blutflusses und somit der Stoffwechselfunktion in diesem Gebiet erzielt wird.

Bei der Schröpfmassage werden die Saugnäpfe nicht nur punktuell platziert, sondern über schmerzende, verschlackte Gebiete des Rückens gezogen, um eine flächige Wirkung zu erzielen.

Die Schröpftherapie wird als ergänzende Therapieform besonders empfohlen:
- zur Unterstützung des Immunsystems und Stärkung der Selbstheilungskräfte
- bei muskulären Verspannungen unterschiedlicher Ursache
- bei Asthma bronchiale und Bronchialkatarrh
- bei Kopfschmerzen und Migräne
- bei Beschwerden der Verdauungsorgane
- bei Zyklusstörungen und Entzündungen der Harnwege

Wir schätzen das Schröpfen vor allem als Möglichkeit der komplexen positiven Beeinflussung des Organismus im Sinne einer Verbesserung der Eigenregulation und Selbstheilungskräfte (schmerzlindernde Wirkung in der betreffenden Reflexzone - positive Wirkung auf die reflektorisch mit ihr verbundenen Organe - Verbesserung der energetischen Balance - Stärkung des Immunsystems)

Die dem Organismus von Natur aus gegebene Möglichkeit, sich gegen Krankheit erfolgreich zur Wehr zu setzen, kann auf diese Art und Weise ausgezeichnet gefördert werden.

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