GANZHEITLICHE MEDIZIN AM GENDARMENMARKT

PRAXIS für INTEGRALE MEDIZIN, FUNKTIONELLE MEDIZIN und STRESSMEDIZIN
DR. PETRA STALP

Kleine Schnecke

Störfeldtherapie

Mit dem sogenannten Sekundenphänomen beobachtete Ferdinand Huneke 1940 erstmals etwas völlig Neues. Er behandelte eine Patientin mit starken Schulterschmerzen mit der Segmenttherapie, zunächst ohne Erfolg. Eben diese Schmerzen verschwanden jedoch auf Anhieb, als er später eine Knochenhautentzündung am Unterschenkel der Frau auf die gleiche Weise behandelte.
Dieses starke Sekundenphänomen zwang zur Revision der zuvor von Passler formulierten Vorstellung, dass sich der Herd bakteriell kontaminierten Gewebes auf den gesamten Organismus verteilte. Die Geschwindigkeit der beobachteten Reaktion verwies nämlich darauf, dass beide Erkrankungen tatsächlich nerval miteinander verbunden waren.
Hunekes daraufhin entwickelte Störfeldtherapie schließt daraus also, dass jede Stelle des Körpers als Folge von Erkrankungen oder Verletzungen zu einem sogenannten Störfeld werden kann. Dieser nervale Reizzustand kann diverse chronische Erkrankungen hervorrufen. F. Huneke soll bald durch seine Praxiserfahrung einen nahezu untrüglichen Instinkt zur Auffindung von Störfeldern entwickelt haben, so dass er auf eingehende Anamnese verzichten konnte.

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